Mogelpackung

Der BGH folgte dieser Ansicht jedoch nicht, sondern lehnte den Anspruch ab.

Nach Ansicht des BGH sei nicht ersichtlich, dass der Verbraucher automatisch annehme, die Umverpackunggröße stelle auch die eigentliche Produktgröße dar. Dies liege insbesondere daran, dass für diese Warenrguppe keine einheitlichen Packungsgrößen am Markt angeboten würden.

Wisse der Verbraucher,so dem BGH, dass unterschiedliche Packungsgrößen angeboten würden, gehe er grundsätzlich nicht von einem Standard-Volumen aus. Vielmehr fehle eine entsprechende Erwartungshaltung beim Kaufinteressenten.

Eine Irreführung scheide daher aus, so der BGH in seiner Urteilsbegründung.